Aktualisierung vom 27.01.2019

Liebe Unterstützer,

in den letzten vier Wochen hat sich wieder vieles ereignet, sowohl im Positiven, als leider auch im Negativen.

Erfreulich ist das Volksbegehren Artenvielfalt, welches vom 31.01. bis zum 13.02. in Bayern stattfindet. Die Zulassung des Volksbegehrens zeigt das zunehmende Interesse der Bevölkerung an der Naturzerstörung, aber auch das zunehmende Engagement der Bürger, um dieser entgegenzutreten. So haben wir die einmalige Gelegenheit, einen Volksentscheid in Bayern herbeizuführen. Um diesen jedoch zu realisieren, sind über eine Million Unterschriften im obigen Zeitraum notwendig.

Tragen Sie sich, und Alle, die Sie für die gute Sache eines Insekten-, Vogel-, Arten- und Naturschutzes begeistern können, in Ihrem lokalen Rathaus ein! Personalausweis bitte nicht vergessen.

Im letzten Newsletter berichteten wir über den Artikel im Boten, der sich in einer Wochenendausgabe ausführlich mit der Holzindustrie in unseren Wäldern beschäftigte. So positiv das mediale Interesse an der derzeit desaströsen Holzwirtschaft ist, umso beunruhigender sind die Kommentare vom inzwischen glücklicherweise im Ruhestand befindlichen Herrn Blank, sowie der Herrn Dres. Taeger und Kölling, die den erstgenannten eigentlich kontrollieren sollten, mit ihm jedoch einträchtig ins gleiche Horn bliesen. Unser Fachmann Franz-Josef Adrian verfaßte hierzu einen treffenden Kommentar.

Der SPIEGEL berichtete über unser Treffen bei Peter Wohlleben und brachte einen doppelseitigen Artikel, welcher die bundesweite Zerstörung unserer Wälder durch staatliche Forstbetriebe ausführlich thematisierte. Als Höhepunkt folgte das Video-Interview unserer Aktivistin Claudia Blank, die sowohl in unserer lokalen BI, als auch im Kernteam der Bundes-BI sehr engagiert ist.

Unsere Petition auf change.org, welche ein neues Bundeswaldgesetz fordert, das den neuen Herausforderungen gerecht wird, hat die 50 000 Unterschriften-Grenze geknackt. Die TAZ stellte sie als Petition der Woche vor! Finden Sie bitte weitere Unterstützer, damit wir demnächst die 100 000 er Marke überschreiten.

Bestürzend fanden unsere Teammitglieder Eckhard Schulz und Herbert Fahrnbauer die massiven Eingriffe und  Fällungen im Natur- und Trinkwasserschutzgebiet Leinburg/Fuchsmühle im Gebiet Ursprung. Inzwischen kontaktierten wir die Verantwortlichen bei der N-energie. Derartige Negativbeispiele der Waldbewirtschaftung und „-pflege“ sind uns weiterhin ein Ansporn, für unseren Wald einzutreten.

In eigener Sache:

Erzählen Sie Allen Waldfreunden und Naturinteressierten von unserem Newsletter, damit wir noch mehr Unterstützer erreichen.

Anmeldung wie gehabt auf unserer Startseite rechts unten am Bildschirm unter Folgen!

Ihr Team der BI gegen die Waldzerstörung!

 


Themen:

 

  1. Volksentscheid zur Artenvielfalt – Rettet die Bienen vom 31.01. bis zum 13.02.2019.
  2. Artikel im Boten und kritischer Kommentar von Franz-Josef Adrian.
  3. SPIEGEL-Artikel und Video-Interview von Claudia Blank.
  4. Erfolgsmeldungen zur Petition.
  5. Aktuelle Missbewirtschaftung am Ursprung bei Leinburg/Fuchsmühle.
  6. SWR-Beitrag zum Thema über die intensive Waldbewirtschaftung im Pfälzer Wald mit Interview von Susanne Ecker (Kernteam der BBIWS).

 


 

1.

volksbegehren-m-biene-a-250x250

Die BI gegen die Waldzerstörung unterstützt das
Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!
Ziel des Volksbegehrens ist die Erweiterung des Bayerischen Naturschutzgesetzes in Richtung auf effektiveren Artenschutz, es sollen alle „Arten“, also Pflanzen und Tiere wirksam geschützt werden, nicht „nur“ die Bienen!

Bitte vom 31. Januar – 13. Februar  !!! MIT AUSWEIS !!! in Ihr/Euer Rathaus gehen
und das Volksbegehren Artenvielfalt unterzeichnen! Vielen Dank!

► HIER Ihr Rathaus finden:
https://rathausfinder.volksbegehren-artenvielfalt.de/

FOCUS Online brachte den interessanten Beitrag:

Volksbegehren in Bayern: Rettet die Bienen – so kann jeder helfen

In dem Artikel werden die Hintergründe sehr gut erläutert.

https://praxistipps.focus.de/volksbegehren-in-bayern-rettet-die-bienen-so-kann-jeder-helfen_107418

Eine nette Illustration zu dem Thema ist bei Facebook als Video einsehbar:

https://wordpress.com/post/bi-gegen-die-waldzerstoerung.org/487

 


 

2.

Erste Zeitung in Bayern greift in einem ganzseitigen Artikel unsere Pressemitteilung zur Petition auf!

DER BOTE berichtet unter der Überschrift „In der Holzbabrik“ ausführlich über die BundesBürgerInitiative WaldSchutz und thematisiert unsere Forderung nach einer anderen Waldbewirtschaftung, wie es im Lübecker Stadtwald seit vielen Jahren erfolreich praktiziert wird.

Zu Wort kam auch die Forstseite, deren – teils hahnebüchenen – Argumente durch Franz-Josef Adrian in nachfolgenden Kommentierungen auf höchst amüsante Weise widerlegt werden:

 


 

3.

Die Zeitschrift DER SPIEGEL berichtete in der Ausgabe 2/2019 – Claudia Blank von der Bürgerinitiative „gegen die Waldzerstörung“ und Kernmitglied der BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS), wurde vom Verlag um ein Interview zu ihrem Reichswald und zur Entstehung der bundesweiten Dachverbandes angefragt.

Unter nachfolgender Überschrift erschien ein sehr gelungener doppelseitiger Artikel zu den wütenden Waldschützern aus ganz Deutschland, die sich zusammengetan haben, um sich gegen die hochtechnisierte Forstwirtschaft in ihren Bürgerwäldern zu wehren:

Auf dem Holzweg – Bürgerinitiativen fordern einen Umbau der Forstwirtschaft. Ihre Analyse: Dem deutschen Wald gehe es miserabel. Promi-Förster Peter Wohlleben unterstützt die Protestler:

https://magazin.spiegel.de/SP/2019/2/161665905/index.html

Die Wut der Waldschützer -Video – SPIEGEL ONLINE

04.01.2019 – Claudia Blank von der Bürgerinitiative »Gemeinsam stark für den Wald« erzählt im Video, warum sie gegen die Forstreform kämpft – und wie:

http://www.spiegel.de/video/wald-die-wut-der-waldschuetzer-video-99023973.html

 


 

4.

 

Erfolgsmeldungen zur Petition:

Bereits über 51 000 Waldfreunde Unterzeichner!!!!!!!!

Petition „Wälder sind keine Holzfabriken“ am 12./13.Januar 2019 in der taz als „Petition der Woche – wenn im Wald die Maschinen wüten“ vorgestellt.

Claudia Blank wurde hierzu erneut zur Situation im Nürnberger Reichswald interviewt:

http://www.taz.de/Archiv-Suche/!5559823&s=&SuchRahmen=Print/ 

Bitte unterzeichnet (bzw. laßt möglichst Viele unterzeichnen)

die Petition „Wälder sind keine Holzfabriken – es reicht!“
Hier gehts zur Petition:

 


 

5.

Brachialer Eingriff in das Naturschutz- und Trinkwasserschutzgebiet Nürnberger Land (Leinburg-Fuchsmühle, Gebiet „Ursprung“).


Trotz klarer und eindeutiger gesetzlicher Regelungen für Naturschutz- und Trinkwasserschutzgebiete wurde durch den Einsatz von Harvestern die Natur und der Boden (Grundwasserbildung) im Gebiet „Ursprung“ erheblich geschädigt. Die Bundes BI-Forderung nach einer unabhängigen Qualitätskontrolle („Third Party“) der Waldbewirtschaftung wird damit erneut bestätigt!

Unsere Teammitglieder Eckhard Schulz und Herbert Fahrnbauer haben bereits mit den Verantwortlichen Kontakt aufgenommen und haken nach!

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6.

Sendung über wütende Waldschützer

Der SWR berichtete über rücksichtlose und zu intensive Waldbewirtschaftung im Pfälzer Wald und den Dachverband BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS).

Hier der Beitrag und das Interview mit unserem Kerngruppenmitglied Susanne Ecker von der BBIWS:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=62add700-1a95-11e9-9a07-005056a12b4c    

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